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Neu aufgelegt: Oktober 2025 |
Stuttgart: Einwohner 612.663 Bundesland Baden-Württemberg
Stuttgart ist mit 612.663 Einwohnern (Stand 31.12.2024) die bevölkerungsreichste Stadt in Baden-Württemberg und die siebttgrößte Deutschlands.
Sie ist kreisfrei und bildet das Zentrum der Region Stuttgart mit mehr als 2,5 Millionen Einwohnern.
Stuttgart ist die Landeshauptstadt des Landes Baden-Württemberg und mit 612.663 Einwohnern (31. Dezember 2024) dessen bevölkerungsreichste Stadt. Die siebtgrößte Stadt Deutschlands gehört mit 2955 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den am dichtesten bevölkerten Gemeinden Deutschlands.
Die Stadt Stuttgart bildet das Zentrum des rund 2,8 Millionen Einwohner zählenden Verbands Region Stuttgart, eines der größten Ballungsräume Deutschlands. Zudem ist sie Kernstadt der europäischen Metropolregion Stuttgart (etwa 5,5 Millionen Einwohner) der fünftgrößten in Deutschland. Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist in 23 Stadtbezirke gegliedert.
Als Sitz der Landesregierung und des Landtags sowie zahlreicher Landes- und einiger Bundesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes. Es ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart, das den gleichnamigen Regierungsbezirk verwaltet. In Stuttgart-Mitte tagt das Regionalparlament der Region Stuttgart, einer der drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart. Darüber hinaus ist Stuttgart Sitz des evangelischen Landesbischofs von Württemberg und Teil der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Stadt ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und bedeutender Finanzplatz.
Das Stuttgarter Stadtbild wird durch viele Anhöhen, teilweise Weinberge, Täler wie den Stuttgarter Talkessel und das Neckartal, Grünanlagen wie den Rosensteinpark, Schlossgarten und Killesbergpark sowie eine dichte urbane Bebauung mit hohem Anteil von Nachkriegsbauten, Altbauvierteln aus der Gründerzeit, Fachwerkaltstädten wie Bad Cannstatt, diversen Baudenkmälern, Kirchbauten und einigen Hochhäusern geprägt.
Lage von Stuttgart
Blick von der Weinsteige zum Höhenpark Killesberg
Stuttgart liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben“ im „Stuttgarter Kessel“, einem von Südwesten dem Neckar zufließenden Nesenbach und seinen Nebenbächen, vor allem dem Vogelsangbach, durchflossenen Talkessel. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis auf die Filderebene und zu den Ausläufern des Schönbuchs. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen und Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.
Das Stadtgebiet erstreckt sich – ungewöhnlich für Großstädte – über eine Höhendifferenz von fast 350 Metern. Die Höhe reicht von 207 m ü. NN bei der Neckarschleuse Hofen bis 549 m auf der Bernhartshöhe nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart. Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Stuttgart. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:
- Fellbach
- Kernen im Remstal (beide im Rems-Murr-Kreis)
- Esslingen am Neckar
- Ostfildern
- Neuhausen auf den Fildern
- Filderstadt und
- Leinfelden-Echterdingen (alle im Landkreis Esslingen)
- Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen)
- sowie Gerlingen,
- Ditzingen
- Korntal-Münchingen
- Möglingen
- Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle im Landkreis Ludwigsburg).
Somit grenzen vier der fünf Landkreise der Region Stuttgart an den Stadtkreis Stuttgart.
Wohnliche Situation
Die durchschnittliche Bestandsmiete lag in Stuttgart Ende 2017 bei 9,92 Euro je Quadratmeter und damit über Frankfurt am Main (8,87 Euro) und unter München (10,22 Euro) 2018 bezifferte sich die durchschnittliche Bruttowarmmiete im Stadtkreis Stuttgart auf 11,80 Euro pro Quadratmeter
Das Mietpreisniveau des Mietspiegels ist zwischen 2016 und 2018 um 7,2 Prozent auf 9,60 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die durchschnittliche Angebotsmiete der am Markt angebotenen Wohnungen stieg im ersten Halbjahr 2018 auf 14,15 Euro je Quadratmeter. Bei Erstvermietungen im Neubau wurden durchschnittlich 17 Euro je Quadratmeter aufgerufen, bei Wiedervermietungen durchschnittlich 13,90 Euro pro Quadratmeter.[33]
Im Zeitraum April 2020 und April 2022 verzeichnete der Mietspiegel in Stuttgart einen Anstieg um 6,8 Prozent.Im April 2022 lag das Mietspiegelniveau bei 11,04 Euro pro Quadratmeter.
Auf Basis von unabhängigen Mietpreisauswertungen wurde im Jahr 2025 ein durchschnittlicher Mietpreis von 19,66 Euro je Quadratmeter ermittelt, was einem Anstieg von 3,04 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht.
Hochschulen in Stuttgart
Stuttgart bietet an seinen Universitäten und Hochschulen Forschung und Lehre von internationalem Rang. Das Spektrum der Studienmöglichkeiten reicht von der technischen bis zur musikalisch und künstlerischen Ausbildung – sowohl an öffentlichen als auch an privaten Bildungseinrichtungen.
Öffentliche Hochschulen und Akademien in Stuttgart
Sieben öffentliche Hochschulen zählt die Landeshauptstadt Stuttgart. Die Bildungseinrichtungen sind über das ganze Stadtgebiet verteilt. Die mit Abstand größte Hochschule ist die Universität Stuttgart mit Standorten in der Stadtmitte und in Vaihingen.
- Universität Stuttgart
- Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
- Hochschule der Medien (HdM)
- Hochschule für Technik Stuttgart (HFT)
- Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
- Universität Hohenheim
- Duale Hochschule Baden‐Württemberg Stuttgart
Mehr Hochschulen finden Sie im Internet-Portal verwaltungshochschulen.de
Quelle: im o.a. Beitrag wurden aiuch Texte und Hinweise von Wikipedia genutzt (vom 23.03.2026)
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Sehenswürdigkeiten (u.a. Bauwerke)
Hauptbahnhof von Stuttgart
Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist der größte Fernbahnhof in Stuttgart und Zentrum des Stuttgarter S-Bahn-Verkehrs sowie zusammen mit der Haltestelle Charlottenplatz wichtigster Knotenpunkt der Stuttgarter Stadtbahn. Die Architekten Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer begannen 1914 mit den Erdarbeiten. Die Fertigstellung wurde durch den Ersten Weltkrieg verzögert. Im Jahr 1922 wurde er offiziell eröffnet, jedoch erst 1927 endgültig fertiggestellt. 1987 wurde der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen. In den Jahren 2010 und 2012 wurden Nord- und Südflügel des Bahnhofs wegen des Bahnprojekts Stuttgart 21 abgebrochen.
Neckarstadion; heute als MHP-Arena benannt
Die MHPArena, ehemalige Mercedes-Benz Arena, Gottlieb-Daimler-Stadion und Neckarstadion, wurde 1929 bis 1933 ebenfalls von Paul Bonatz erbaut und 1933 unter dem Namen Adolf-Hitler-Kampfbahn in Betrieb genommen. 1935 wurde es von 35.000 auf 70.000 Plätze erweitert. Nach dem Krieg wurde das Stadion von der US-Besatzung zunächst in Century Stadium und später in Kampfbahn umbenannt und für Baseballspiele genutzt. 1949 erhielt es den Namen Neckarstadion. Zwischen 1949 und 1951 wurde das Stadion auf 97.500 Plätze erweitert. Im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurden die Tribünen neu gebaut. Das Stadion fasste nunmehr 72.000 Zuschauer. 1986 erhielt die Arena für die Leichtathletik-Europameisterschaften als erstes deutsches Stadion eine Farbanzeigetafel. Im Rahmen des Umbaus für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 wurde es in Gottlieb-Daimler-Stadion umbenannt, ab 2008 hieß es Mercedes-Benz Arena. Zum 1. Juli 2023 erfolgte die Umbenennung zur MHPArena.[103] Zwischen 1999 und 2005 gab es weitere Baumaßnahmen, 2009 bis 2011 erfolgte der Umbau zum reinen Fußballstadion ohne eine das Spielfeld umgebende Laufbahn.
Jugendstil-Krematorium im Stuttgarter Pragfriedhof
Direkt neben der Mercedes-Benz-Arena steht die größte Mehrzweckhalle Stuttgarts, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Sie wurde 1983 erbaut und nach dem ermordeten Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer benannt. Seit der Modernisierung 2005–2006 fasst die Halle 15.500 Sitz- und Stehplätze. Durch ein gemeinsames Forum ist die Schleyer-Halle mit der 2006 eröffneten Porsche-Arena verbunden. Diese wird hauptsächlich für Sportveranstaltungen genutzt. In direkter Nachbarschaft liegt das Carl-Benz-Center. Das 2006 eröffnete Veranstaltungszentrum bietet rund 20.000 Quadratmeter Nutzfläche.
Im Pragfriedhof wurde von 1905 bis 1907 die im Jugendstil erbaute Feierhalle und das einzige Krematorium Stuttgarts errichtet.
Die Markthalle Stuttgart wurde 1911 bis 1914 im Jugendstil errichtet
Die Markthalle Stuttgart ist ein Jugendstilgebäude im Stadtzentrum. Sie wurde 1911 bis 1914 an der Stelle errichtet, an der sich seit 1864 ein Gemüsemarkt befunden hatte. Zunächst diente sie als Nahrungsmittelbörse mit über 400 Verkaufsständen. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Markthalle wieder aufgebaut und steht seit 1974 unter Denkmalschutz. Heute ist sie ein Verbrauchermarkt. Ganz in der Nähe steht das ehemalige Hotel Silber am Karlsplatz, es war einst auch Sitz einer Gestapozentrale.
Ebenfalls im Stadtzentrum liegt das Stuttgarter Rathaus, der Sitz der Stuttgarter Stadtverwaltung. Der 1901 bis 1905 im Stil der flämischen Spätgotik erbaute prachtvolle Vorgängerbau brannte nach Bombenangriffen 1944 vollständig aus. Trotz der Zerstörung konnten Teile der beiden Seitenflügel beim Wiederaufbau erhalten werden. In seiner heutigen Form existiert das Rathaus seit 1956. Der 60,5 Meter hohe Uhrenturm überragt den Stuttgarter Marktplatz. Im Jahre 2004 wurde das Rathaus unter der Leitung von Professor Walter Belz für 26 Millionen Euro saniert und auf den neuesten technischen Stand gebracht.
Das Kino Metropol, an der Stelle des alten Stuttgarter Bahnhofs, beherbergte von 1926 bis 1944 einen großen Saal mit 1221 Plätzen. Es war nach dem Wiederaufbau nach dem Krieg mit 1.400 Plätzen Veranstaltungsort für eine Vielzahl an Unterhaltungsaufführungen, bevor es von 1960 bis 2020 wieder als Kino betrieben wurde.
Carl-Zeiss-Planetarium
Das Carl-Zeiss-Planetarium befindet sich im Mittleren Schlossgarten. Den Grundstein legte der 1969 von der Carl-Zeiss-Stiftung an die Stadt Stuttgart gestiftete Projektor Zeiss VI A. Der Bau des Planetariums konnte jedoch erst 1975 durch die Unterstützung zahlreicher Spenden beginnen und 1977 abgeschlossen werden.
Das Stuttgarter Funkhaus wurde von 1972 bis 1976 vom Architekten Rolf Gutbrod erbaut und galt bei Inbetriebnahme als das modernste Funkhaus Europas. Es steht auf dem Gebiet der ehemaligen Stuttgarter Stadthalle im Stadtteil Berg. Es ist seit 1998 Sitz des Intendanten des Südwestrundfunks und damit Hauptsitz der Zweiländeranstalt sowie Landesfunkhaus für Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 wurde das Stuttgarter Funkhaus vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen. Der dreigliedrige Gebäudekomplex in blau-silberner Fassadenverkleidung gilt noch immer als ein einzigartiges Bauwerk in der Rundfunklandschaft. Die bereits genannte Villa Berg in unmittelbarer Nähe diente von 1950 bis 2004 als Sendestudio des Südwestrundfunks.
Als Amtssitz des Staatsministeriums und des jeweiligen Ministerpräsidenten dient die zwischen 1910 und 1913 erbaute Villa Reitzenstein im Stadtbezirk Stuttgart-Ost.
Im Weißenburgpark stehen das Teehaus und der Marmorsaal. Beim 1913 fertiggestellten Teehaus der früheren Villa handelt es sich um einen Jugendstil-Pavillon. Hervorhebenswert ist das farbenprächtige Deckengemälde mit Musikantenszenen. Heute ist das Teehaus mit einer angrenzenden großen Gartenterrasse im Sommer ein beliebtes Ausflugslokal. Der ebenfalls 1913 von Heinrich Henes fertiggestellte Marmorsaal liegt am Hang unterhalb des Teehauses. Der Marmorsaal wurde ursprünglich schon als festlicher Gartensaal genutzt und steht nach einer Renovierung Anfang der 1990er-Jahre seit 1994 wieder für Veranstaltungen zur Verfügung.
Das Alte Steinhaus an der ehemaligen Grabenstraße 11 in Stuttgart war ein wehrhafter Wohnbau und neben dem Stuthaus einer der ältesten Profanbauten der Stadt. Es stammt wohl aus der Zeit der Belagerung Stuttgarts durch Rudolf von Habsburg im Jahr 1286, erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1393.
Im Möhringen stehen zwei markante Wohnhochhäuser. Das Fasan 2 zeichnet sich dadurch aus, dass zwei Gebäudekomplexe in mehreren Ebenen durch begehbare Brücken miteinander verbunden sind. Fasan 2 wurde zwischen 1964 und 1965 errichtet und ist 64 Meter hoch. In direkter Nachbarschaft steht das zwischen 1961 und 1962 mit 70 Metern und 20 Stockwerken Höhe errichtete Salute Hochhaus, das 1967 den Paul-Bonatz-Preis erhielt. Die Wohnsiedlung Hannibal in Asemwald wurde 1968 bis 1972 erbaut und besteht aus drei Wohnblocks mit bis zu 70 Meter Höhe und 22 Stockwerken. Ursprünglich war nach Corbusiers Vorbild der „Wohnmaschine“ ein einziger Komplex geplant, der jedoch aufgrund seiner gigantischen Dimension nicht genehmigt wurde.
Ein weiteres nennenswertes Kulturdenkmal ist das Wohnhaus Arminstraße 4. Es wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Februar 2005 ernannt.
In Stuttgart-Möhringen befindet sich das SI-Centrum. Bestehend aus zwei Musicaltheatern, der Spielbank Stuttgart, 19 Restaurants und Bars, einem Filmpalast mit sechs Kinosälen, 17 Konferenzräumen für bis zu 1000 Personen, dem Millennium Hotel, den SI Suites und den VitaParc SchwabenQuellen (Wellness), ist das Erlebniscenter eine der größten Stuttgarter Freizeiteinrichtungen. Seit 1960 steht dort das Hotel Stuttgart International, in dessen Umgebung über die Jahre ständig neue Gebäude hinzukamen.
Weitere nennenswerte Gebäude sind die Liederhalle, die Villa Gemmingen-Hornberg sowie das Verwaltungsgebäude der Württembergischen Sparkasse.
Skulpturen
Von Max Bill und Heinz Mack im Jahr 1989 erschaffen, ist die Bildsäulen-Dreiergruppe eine 32 Meter hohe, dreiteilige Skulptur aus Email auf Stahl. Bis Ende April 2006 stand sie vor der ehemaligen DaimlerChrysler-Konzernzentrale in Möhringen, seitdem vor dem Mercedes-Benz Museum im NeckarPark.
Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ am Stuttgarter Nordbahnhof erinnert daran, dass von diesem Ort während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 mehr als 2000 Juden aus Stuttgart und Württemberg deportiert und ermordet wurden. Mit Hilfe des Vereins „Zeichen der Erinnerung e. V.“ wurde die Gedenkstätte gebaut und am 14. Juni 2006 offiziell eingeweiht. Auf der 70 Meter langen Mauer entlang der Gleise sind die Namen der deportierten Juden zu lesen.
Parkanlagen
Direkt im Zentrum beginnt am Alten Schloss der 600 Jahre alte Schlossgarten. 1350 wird ein gräflicher Garten nahe dem Alten Schloss erstmals erwähnt. Der etwa 61 Hektar große Schlossgarten folgt dem Lauf des kanalisierten Nesenbachs bis zum Neckar. Er wird in drei große Bereiche aufgeteilt, den „Oberen Schlossgarten“ (etwa 14 Hektar), den „Mittleren Schlossgarten“ (etwa 19 Hektar) und den „Unteren Schlossgarten“ (etwa 28 Hektar). Der Obere Schlossgarten erstreckt sich vom Alten Schloss bis zur Höhe des Hauptbahnhofs und beinhaltet unter anderem die Staatstheater und das Landtagsgebäude. Über den Ferdinand-Leitner-Steg geht er in den Mittleren Schlossgarten über, der im nördlichen Bereich von der Straße „Am Schlossgarten“ begrenzt wird. Hier befinden sich zum Beispiel das Planetarium und der Landespavillon. Über die „Grüne Brücke“ gelangen Fußgänger in den Unteren Schlossgarten, der sich bis zu den Mineralbädern in Stuttgart-Berg nahe dem Cannstatter Neckarufer zieht. Hier geht der Schlossgarten nahtlos in den etwa 65 Hektar umfassenden Rosensteinpark über, der im Südwesten durch Bahngleise, nördlich durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma und die „Pragstraße“ und im Nordwesten durch das Löwentor begrenzt wird. Durch den alten Baumbestand und die großflächigen Wiesen gilt der Rosensteinpark als größter englischer Landschaftspark im Südwesten Deutschlands. König Wilhelm I. ließ den Garten zwischen 1824 und 1840 anlegen, was den Bau des klassizistischen Schlosses – das heutige Rosensteinmuseum – beinhaltete. Über den „Lodzer Steg“, den „Brünner Steg“ und den „Bombaystegen“ gelangt der Fußgänger in den sich anschließenden, etwa 50 Hektar umfassenden Höhenpark Killesberg im Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Die Anlage geht auf die Reichsgartenschau 1939 zurück, für die das vorher als Steinbruch genutzte Gelände zum Park und Ausstellungsgelände umgestaltet wurde. 1939 bis 1945 war das Gelände Sammlungsort der württembergischen Juden für die Transporte in die Konzentrationslager. Seit den 1950er-Jahren war der Höhenpark mehrfach Schauplatz von Gartenbauausstellungen wie der Deutschen Gartenschau 1950, der Bundesgartenschau 1961 und der Internationalen Gartenbauausstellung 1993.
Alle drei Anlagen – der Schlossgarten, der Rosensteinpark und der Killesbergpark – bilden gemeinsam das berühmte Stuttgarter „Grüne U“.
Wilhelma um 1900 - Maurisches Landhaus, Teil des artenreichen Zoos und botanischen Gartens Wilhelma
Nördlich des Rosensteinparks liegt der landeseigene zoologisch-botanische Garten, die Wilhelma. Sie existiert in heutiger Form seit dem Jahr 1953. In der historischen Schlossanlage von 1846 werden auf etwa 28 Hektar rund 8000 Tiere in 1050 Arten und etwa 5000 Pflanzenarten gezeigt. Damit ist die Wilhelma nach dem Berliner Zoo der zweitartenreichste Zoo Deutschlands. Wegen der im Jahr 1829 gefundenen Mineralquellen wollte der damalige König Wilhelm I. ein „Badhaus“ im Schlosspark als ein Nebengebäude errichten lassen. Im Jahr 1837 wurde mit der Planung der Anlage, 1842 mit dem Bau des ersten Gebäudes begonnen. Im Verlauf der Planungen war aus dem Badhaus ein komfortables Wohngebäude mit mehreren Räumen geworden, darunter ein Kuppelsaal mit zwei angrenzenden Gewächshäusern mit je einem Eckpavillon. Als die Wilhelma 1846 eingeweiht wurde, gab es einen Festsaal, zwei Hauptgebäude mit mehreren höfischen Räumen, verschiedene Pavillons, Gewächshäuser und großzügige Parkanlagen.
Zum Schloss Hohenheim gehören die Hohenheimer Gärten. 1776 ließ der württembergische Herzog Carl Eugen eine englische Anlage errichten, um die bis ins 20. Jahrhundert mehr als 35 Hektar Parkfläche entstanden. Weite Teile des Ensembles werden heute von der Universität Hohenheim zu Forschungszwecken genutzt. Bedeutendste Teile sind das Landesarboretum mit dem „Exotischen Garten“ sowie der „Botanische Garten“. Die Gärten werden ergänzt durch einen Weinberg und eine Schafweide, die weitere 2,2 Hektar umfassen.
Sternwarte Uhlandshöhe
Die Uhlandshöhe ist eine Erhebung am östlichen Rand des Stadtzentrums. Sie liegt etwa im Dreieck zwischen der Stadtmitte, Bad Cannstatt und dem Frauenkopf. Bis ins späte Mittelalter diente sie als Steinbruch. Der Verschönerungsverein Stuttgart kaufte zwischen den Jahren 1861 und 1896 Teile des Geländes und gestaltete eine weitläufige Parkanlage mit Aussichtsterrassen sowie ein Denkmal des Dichters Ludwig Uhland. Hier befindet sich auch die Sternwarte Uhlandshöhe, 1919 vom Verein Schwäbische Sternwarte e. V. gegründet.
Der Weißenburgpark ist eine etwa fünf Hektar große Grünanlage in Stuttgart-Süd auf dem Bopser genannten Hügel. Dort in Hanglage befinden sich das sogenannte Teehaus und der Marmorsaal, die heute als Ausflugslokal beziehungsweise als Veranstaltungsort genutzt werden. Angelegt wurden Gebäude und Park in den Jahren 1843/44 bis 1912/13 (verändert zur Bundesgartenschau 1961).[104]
Der Birkenkopf ist ein 511 Meter hoher Berg und damit der höchste Punkt im inneren Stadtgebiet. Die obersten 40 Meter wurden aus Trümmern der Ruinen des Zweiten Weltkriegs angehäuft.
Im Stadtteil Sillenbuch liegt der Stuttgarter Eichenhain, seit 1958 Naturschutzgebiet. Etwa 200 Eichen stehen dort in einer parkähnlichen Landschaft. Die ältesten unter ihnen sind 300 bis 400 Jahre alt und haben Stämme mit vier bis sechs Meter Umfang.
Der chinesische Qingyin-Garten liegt an der Birkenwaldstraße und bietet einen Blick über den Stadtkern Richtung Süden. Er wurde 1993 für die Internationale Gartenbauausstellung angelegt.
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